3. Durchhaltevermögen

Vielleicht kennen Sie aus Ihrer Kindheit und Jugend noch den Spruch „Das ist ein richtiger Dickschädel“. Gemeint war das wahrscheinlich eher negativ – vor allem wohl, weil ein Dickschädel-Kind für die Erwachsenen ziemlich anstrengend sein kann. 😉
Ich möchte hier klar sagen: Ein „Dickschädel“ zu sein ist meiner Meinung nach für den Erfolg von entscheidender Bedeutung!
Nennen wir es einfach anders, sagen wir beispielsweise „Durchhaltevermögen“ dazu, oder „Die Fähigkeit, an einer Sache dran zu bleiben, bis man sein Ziel erreicht hat“, oder „Die Fähigkeit, immer wieder aufzustehen, wenn man gefallen ist und weiterzumachen“.
Sie sehen also: Der gute alte Dickschädel lässt sich also auch in Begriffe fassen, die in kaum einem Kurs oder Buch zum Thema Erfolg fehlen.

Also: Worauf kommt es an?
Machen wir uns zunächst einmal eines klar: Die Informationen, die man braucht, um erfolgreich zu werden, sind vorhanden – insbesondere, wenn es um Erfolg im Internet-Marketing geht. As Beispiel (soviel Eigen-Werbung sei erlaubt ;-)): In meinem Abo-Angebot Netzverdienst.com lernen Sie für gerade einmal 27 Euro im Monat ALLES, was Sie wissen müssen, um erfolgreich zu werden.

Trotzdem werden natürlich nicht alle Abonnenten erfolgreich. Ergo: Es sind andere Faktoren, die am Ende wirklich entscheiden.
Faktoren wie:
– Der Wille
– Das Durchhaltevermögen
– Die Ausdauer
– Immer wieder aufzustehen, wenn man gefallen ist.
– Einfach nicht nachzulassen, bis das Ziel erreicht ist!

Entscheidend ist also, wie stark der Wille ist, wirklich erfolgreich zu werden.
(Das ist übrigens meiner Meinung nach auch mit ein Grund, warum so viele Selfmade-Millionäre aus einfachen Verhältnissen stammen oder extreme Krisen überwinden mussten – Ihr Antrieb ist einfach stärker als der von jemandem, der im Grunde bereits saturiert ist).

Wer also im Internet-Marketing erfolgreich werden will, der muss dieses unstillbare Verlangen in sich entfachen. Nur dann kann er die zumindest in der Anfangs- und Aufbau-Phase notwendige (Mehr)-Arbeit leisten.
Nur dann wird er in der Lage sein, Probleme zu überwinden und aus Krisen gestärkt hervorzugehen.
Und was braucht man dazu?
Ganz einfach: Ein Ziel, nach dem man „brennend“ verlangt.
Also: Wer dieses brennende Verlangen in sich entfachen will, braucht vor allem eines:
Ein sehr konkretes Ziel, auf das er hinarbeitet.

Dieses Ziel muss konkret und greifbar sein.
Kein Ziel ist deshalb:
Ich will reich werden! – Das ist nicht konkret genug.
Ich will Millionär werden. – Geld ist kein Ziel an sich, sondern höchstens Mittel zum Zweck.

(Finanzielle) Ziele sehen eher so aus:
In einem Jahr fahre ich einen S-Klasse Mercedes.
In drei Jahren kaufe ich mir eine Villa am Stadtrand – und ich zahle bar.
In fünf Jahren kaufe ich mir ein Haus auf einer Karibik-Insel und lebe dort ab sofort in Saus und Braus.
Und ja: Natürlich gibt es zahlreiche wichtige, nicht finanzielle Ziele aber hier möchte ich mich vor allem auf den finanziellen Erfolg konzentrieren.
Sie brauchen also ein konkretes Ziel.
Und vor allem auch einen konkreten Zeitpunkt!

Denn wenn ein Ziel keinen konkreten Zeitpunkt hat ist es kein Ziel, sondern ein Traum. Wenn es einen Zeitpunkt hat, dann können Sie darauf hinarbeiten.

Denn natürlich ist das Thema „Brennendes Verlangen“ eng verwandt mit dem Thema „Zielorientiert sein“.
Es ist klar: Ein noch so attraktives Ziel nützt Ihnen nichts, wenn Sie nicht auch konkret darauf hinarbeiten. Deshalb gleich ein paar Tipps, wie Sie das Verlangen und die Zielorientiertheit unter einen Hut bringen.

Die Literatur zu Themen wie „Motivation“ und „Zielsetzung“ ist natürlich extrem vielfältig 
und umfangreich. Sie reicht von Visualisierungstechniken über die morgendliche Übung vorm Spiegel über Selbsthypnose bis hin zu „Tschaka“-Rufen.
Ich kann Ihnen in dieser Sache eigentlich nur den folgenden relativ einfachen Tipp geben: Konkretes Endziel setzen, Endziel in Schritte unterteilen, Schritte abarbeiten.

Etwas ausführlicher:
1. Schreiben Sie sich Ihr Endziel konkret auf (das, nach dem Sie  brennend Verlangen).
Geben Sie sich für die Umsetzung dieses Ziels eine realistische Zeitspanne (bei den 
meisten Zielen ein, zwei, höchstens 3 Jahre).
2. Definieren Sie die großen Zwischenziele (beispielsweise in Quartalen).
3. Unterteilen Sie diese Zwischenziele weiter in Monats- und Wochenziele.
Zu guter Letzt sind Sie bei kleinen Teilaufgaben angekommen, die Sie in einigen Minuten bis Stunden erledigen können.
5. Diese „Projekte“ müssen Sie nun nur noch lange genug der Reihe nach abhaken
und schon sind Sie – irgendwann – am endgültigen Ziel angekommen ;-). So „einfach“ ist das…

Ok, einfach ist es natürlich nicht. Aber es ist ein gangbarer Weg. Also gehen Sie ihn!
Finden Sie jetzt Ihr Ziel, legen Sie den Weg zu Ihrem Ziel fest, definieren Sie die Zwischenschritte und dann setzen Sie HEUTE NOCH den ersten Zwischenschritt um.
Und hören Sie mit der Umsetzung der Zwischenschritte einfach erst auf, wenn Sie das große Ziel erreicht haben!

Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg

Heiko Häusler

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