Automatisierung vs. Individualisierung

Eigentlich und ursprünglich sind diese beiden Begriffe ja ein Gegensatz-Paar: Automatisierung und Individualisierung.
Ist es nicht der Kern der Automatisierung, möglichst viele Kunden/Produkte/Bedürfnisse „über eine Kamm zu scheren“?!?
Heißt das nicht, wenn ich automatisieren will, dann KANN ich die Kunden egar nicht individuell ansprechen?
Zum Teil ja, zumindest ursprünglich. Denn ursprünglich, so begann der Durchbruch der Massenfertigung, erreichte man Effizienz und damit Kostensenkung vor allem durch Masse, durch Wiederholung und Perfektionierung der immer gleichen Abläufe.
Eine beliebte Anekdote in diesem Zusammenhang ist die von Henry Ford, dem “Vater” der modernen Massenfertigung, der über sein „Model T“ sagte: „Es gibt den T in jeder Farbe, solange es Schwarz ist.“

Doch heute sind wir etwas weiter. Wenn wir bei der Autoindustrie bleiben, sehen wir, dass die Fließband-Produktion inzwischen so flexibel geworden ist, dass nicht nur verschiedenst ausgestattete Exemplare des gleichen Modells von einem Band laufen, sondern teilweise sogar verschiedene Modelle. (Ja, das hat oftmals Grenzen, gleiche Bodengruppe usw.)

Und wie sieht es im Internet-Marketing aus?

Übertragen wir dies mal aufs Thema Internet-Marketing: Eine der großen Stärken des Internet-Marketings, wie wir es verstehen ist, dass wir Interessenten eine automatisierte Email-Sequenz senden können, um Ihr Interesse an unserem Produkt oder unserer Dienstleistung vollautomatisch anzufachen.
Ein typischer Prozess sieht also so aus: Traffic auf eine Landingpage leiten, einen substantielle Teil der Besucher durch beispielsweise ein Bonus-Geschenk zu Leads, also Interessenten machen und diese Leads wiederum durch eine vordefiniere Email-Sequenz über Wochen, teilweise auch Monate und Jahre zu Kunden machen.

So weit so schön so Geld- und Zeit-sparend. Denn schon diese relativ simple Variante eröffnet uns gewaltige Möglichkeiten, wie sie noch vor wenigen Jahren nicht möglich gewesen wären. Man stelle sich vor: Um hunderte, vielleicht tausende Nachrichten an seine Interessenten zu senden, wäre noch vor 20/30 Jahren ein Heer von Schreibkräften nötig gewesen, plus saftige Kosten für Briefporto. Dieses gesamte Modell ist deshalb erst mit dem derzeit mit Abstand kosteneffizientesten Kommunikations-Mittel möglich: Der Email.
Dank der Email und dank Autoresponder-Dienten können wir heute mit minimalen Kosten vordefinierte Nachrichten an unsere Interessenten oder auch an Kunden senden.
Damit haben wir also im Internet-Marketing das Stadium der Automatisierung erreicht.
Aber was ist mit dem Thema der Individualisierung?
Sprechen nicht Soziologen schon seit Jahren davon, dass die Gesellschaft immer stärker fragmentiert?
Wissen nicht Marketing-Experten schon lange, dass man umso erfolgreicher wirbt, je genauer man seine Werbung auf die realen und eben individuellen Bedürfnisse des potentiellen Kunden abstimmt?
Genau dies bringt mich zu meinem nächsten Gedanken: Wenn das alles inzwischen technisch so einfach ist, wieso gehen wir nicht nochmals einen gewaltigen Schritt weiter und senden Informationen zwar auf der einen Seite massenhaft aber eben trotzdem individuell?!?
Ich gebe Ihnen ein drastisches Beispiel: Sie bieten Produkte von 10 bis 10.000 Euro an, in Ihrer Email-Liste haben Sie vielleicht Hartz-4-Empfänger aber auch den einen oder anderen Multi-Millionär. Wollen Sie diesen beiden Unter-Zielgruppen nicht unterschiedliche Angebote machen, unterschiedliche Emails senden, unterschiedlich kommunizieren.
Ich wette mit Ihnen: Auch wenn Sie in einer klar umrissenen Nische arbeiten, dann haben Sie trotzdem die unterschiedlichsten Persönlichkeiten in Ihrer Interessenten- oder Email-Liste.
Sie haben dort vielleicht Leute, die gerne online bestellen aber vielleicht auch solche, die sich über einen Anruf freuen.
Sie haben Fans von Informationsprodukten und Fans von Workshops in Ihrer Liste.
Sie haben Spontan-Käufer und langfristige Planer in Ihrer Liste.
Sie haben – vermutlich – Männer und Frauen in Ihrer Liste.
Sie haben Leute um die 20, um die 30, um die 40, 50, 60, 70, 80 in Ihrer Liste.

Was wäre, wenn Sie diese und andere Informationen über Ihre Listen-Teilnehmer in Ihrer Datenbank hätten und damit Ihre Email-Kampagnen und anderen Angebote individualisieren könnten?!?

Oder mit anderen Worten: Ist es nicht die wahre Macht von Internet Marketing, den Widerspruch zwischen Automatisierung und Individualisierung auflösen zu können?!?

Fragen wir uns mal: Was ist der eigentliche Schatz von Internet-Giganten wie Amazon, Google oder Facebook. Es ist das Wissen um die Interessen der Besucher und Kunden.
Google sendet auf Basis von diesem Wissen möglichst passende Werbung, Facebook macht es anders aber ähnlich. Amazon wurde auch und vor allem durch seine Funktion „Käufer von X haben auch Y gekauft“ zum Giganten.

Fakt ist: Der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg im Internet-Marketing liegt genau hier: In der Fähigkeit, seinen Kunden möglichst individuelle und möglichst passende Angebote machen zu können – ohne dabei die Macht der Automatisierung zu vernachlässigen.

Ich bin der Meinung, dass auch und gerade wir als Internet-Marketer so flexibel und individuell wie möglich arbeiten müssen. Dazu sollten wir über unsere potentiellen Kunden möglichst viele Informationen sammeln, damit wir Ihnen weniger aber dabei für sie relevantere Angebote machen können. Richtig gelesen: Sind die Angebote relevanter, führt weniger Kommunikation zu mehr Umsatz. Die Interessenten und Kunden sind glücklicher, zufriedener, weil sie nur Infos erhalten, die für sie wirklich von Interesse sind.
Leider stoßen hier allerdings viele der klassisch und „linear“ arbeitenden Tools zunehmen an ihre Grenzen.

Gefragt sind eher CRMs, also „Kunden-Beziehungs-Management-Systeme“, allerdings für unsere Zwecke solche mit klarem Fokus auf  Marketing und zwar insbesondere Email-Marketing. Leider basieren gerade im deutschsprachigen Raum die meisten CRM eher auf Warenwirtschafts-Systemen…
Ich selbst habe lange Zeit nach einer solchen Lösung gesucht und bin schließlich in den USA mit Infusionsoft fündig geworden.
Internet-Marketing-„Gurus“ wie Frank Kern und Ryan Deiss nutzen Infusionsoft aber beispielsweise auch Dan Kennedy, der „Guru der Gurus“, eine absolute Legende unter den Vertriebs- und Marketing-Coaches.Tony Robbins übrigens ebenso. Und dazu weitere 15.000 Kunden aus allen Bereichen.

Hier mal eine kleine Demonstration von Infusionsoft: 

Ich bin ICC

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen selbst mit Infusionsoft zu arbeiten, was ich seit Beginn des Jahres tue. Seitdem hat sich unser Telefon-Umsatz vervielfacht – und vor allem haben sich unsere Einnahmen, die in den letzten Jahren stark schwankten und sehr Launch-abhängig waren auf hohem Level verstetigt.
Als ich sah, wie gut Infusionsoft funktioniert, bin ich einen Schritt weiter gegangen. Im Juni diesen Jahres habe ich ihn London die Prüfung zum ICC abgelegt und bin nun zertifizierter Infusionsoft Certified Consultant.
Das bedeutet u.a. dass wir als Netzverdienst.com AG das „Start-Up Coaching“, welches Pflicht für alle Infusionsoft-Neukunden ist, in deutscher Sprache anbieten können – soweit ich weiß sind wir die einzigen, die dazu in der Lage sind…
Wir werden Infusionsoft gegen Ende November im größeren Stil auf den Markt bringen.
Derzeit suchen wir zunächst einmal „Early Adopters“, die Infusionsoft für sich nutzen wollen.
Dazu sei gleich eines gesagt: Infusionsoft ist nichts für absolute Einsteiger, die auf jeden Cent schauen müssen. Das gebräuchlichste Paket kostet beispielsweise 299 USD im Monat und der “offizielle” Preis für das Start-Up-Coaching liegt bei 1999 USD (in diesem Bereich können wir als ICC aber was machen :))
Wenn man allerdings mal überlegt, wieviel man hier gerade an Arbeitszeit einsparen kann, dann sind 300 USD im Monat wiederum fast geschenkt.

Wenn Sie also Interesse an einer kostenlosen Demo haben, dann tragen Sie sich bitte hier ein und ich melde mich bei Ihnen!

Grüße

Heiko Häusler

3 Kommentare zu „Automatisierung vs. Individualisierung“

  1. Hallo Heiko, wer einmal erlebt hat, was es bedeutet, das eigene Geschäft in seinen Abläufen klar zu strukturieren und somit automatische Systeme gewinnbringend zu nutzen, der hat plötzlich wieder Zeit und Lust Unternehmer zu sein.
    Ich kann Jedem nur empfehlen, mehr an als in seinem Unternehmen zu arbeiten – mich hat die Infusionsoftware mit ihren Möglichkeiten absolut begeistert.

  2. Hallo Heiko,
    danke für den informativen Artikel. Ich kann das System auch aus der Sicht eines Users empfehlen. Als Franchise-Nehmer der Internetmarketingakademie ist es mit mit Infusionsoft möglich strukturiert zu arbeiten.

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