Zwei Geschichten – eine über Mißerfolg und eine über Erfolg…

Heute mache ich mal was gaaaanz anderes in meinem Blog. Ich möchte Ihnen zwei unterhaltsame Geschichten erzählen.
Mein Motto und meine Firmenphilosophie lautet „Erfolg geht auch anders“. Manchmal möchte ich es aber umbenennen und sagen „Erfolg geht NUR anders“.
Lassen Sie mich Ihnen eine Erfolgs- und eine Misserfolgs- Geschichte erzählen, um zu verdeutlichen, was ich damit meine.

Die 1. Geschichte, ich nenne sie: „Wer Angst vor dem Kunden hat, hat Angst vor dem Erfolg“ handelt von dem Glück, das die Leute haben aber das sie oftmals nicht wert zu schätzen wissen.
Wenn Sie einen besseren Titel für diese Geschichte finden, schreiben Sie mir doch einen Kommentar. 😉 Und wenn diese Geschichte Ihnen gefällt, erzählen Sie sie ruhig weiter!

„Wer Angst vor dem Kunden hat, hat Angst vor dem Erfolg“

Ab und zu ging ich mit einem Freund in ein gut gehendes Restaurant, dass einen guten und abwechslungsreichen Mittagstisch bot. Eines Tages setzte sich der Restaurantbesitzer zu uns an den Tisch. Mein Freund kannte ihn und wir kamen ins Plaudern. Ich lobte ihm gegenüber das schöne Ambiente seines Ladens und das gute Essen. Er freute sich und sagte mit einem Seufzer „Ja, ja, vielen Dank, aber das ist alles nicht so einfach, wie es den Anschein hat.“
Ich dachte mir, dass er sich darüber beklagt, dass er nicht genug Kundschaft hat. Tatsächlich hatte ich festgestellt, dass der Laden, trotz des guten und günstigen Mittagstischs immer nur halbvoll oder besser gesagt halbleer war.
„Entschuldige Manuel“ sagte mein Freund, der den Besitzer beim Namen kannte  „machst Du eigentlich Werbung für dein Laden? Er könnte viel besser laufen!“
„Ja schon“ antwortete er „hier und da kommt mal ein Journalist, der was über uns in der Zeitung schreibt, wir sind nicht gerade unbekannt“.
„Ist das alles was Sie an Werbung machen?“ fragte ich etwas erstaunt.
„Eigentlich schon“ antwortete er gemütlich.
„Aber schau mal Manuel, Du hast mit diesem Laden in dieser Lage fast so was wie eine Goldgrube“ begann mein Freund zu sagen, der vom Beruf, genau so wie ich, Marketingspezialist ist.
„Dein Laden ist umgeben von Firmen und Geschäften. Allein in den Büros des Gewerbehofes hinter deinem Laden, sitzen jeden Tag hunderte von Menschen, die so was leckeres und günstiges wie deine Angebote, gerne essen würden. Du musst sie nur davon in Kenntnis setzen, du musst sie informieren. Du musst Werbung machen. Ein oder zwei gut laufende kleine Werbekampagnen und dein Laden brummt nur so von Kundschaft. Warum machst Du das nicht?”
Seine Antwort schockierte mich. Gerade als einen Menschen, der sein Geld mit Marketing verdient, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Aber ich versuchte so gut es ging, mein Erstaunen zu verbergen.
Der Restaurantbesitzer sagte mit entsetzter Miene: „Mensch nein bloß nicht mehr Kundschaft, das was wir haben reicht uns. Denn das größte Problem sind nicht unbedingt die Kunden, die fehlen, sondern das Personal. Gutes Personal ist Mangelware. Stellt euch vor, hier würden viel mehr Gäste sitzen, die wir bedienen müssten. Dann müsste mein Personal ja doppelt so viel arbeiten und wäre bald ausgelaugt. Mit mehr Kunden würde ich mein wertvolles Personal, das ich mir mühsam aufgebaut habe, ja verheizen. Dann müsste ich ja bald den Laden dicht machen. Um Gottes Will bloß nicht mehr Kunden.“
Es ist, als ob Sie auf eine Goldader sitzen würden und auch noch zu hundert Prozent wüssten, dass wenn Sie weiter graben, Sie auf ein unglaubliches Vermögen stoßen würden aber Angst davor hätten, dass Ihnen die Schaufel bricht, oder dass Sie das viele Gold, das Sie finden werden, nicht weg tragen könnten.
„Na dann verdammt noch mal besorgen Sie sich 10 oder 100 Schaufel und noch dazu 10 bis 100 Männer, die mit Ihnen graben und die ebenfalls daran verdienen werden. Es ist doch genug Gold da! Verdammt, Wo ist da das Problem?“
Mein Freund und ich kamen lachend und kopfschüttelnd aus dem Laden und so weit ich mich daran erinnern kann, gingen wir auch nie wieder dort essen. Wir wollten das Personal ja auch nicht überlasten ;-).

Ich hoffe, dass Sie keine Angst vor dem Erfolg und vor der Arbeit haben. Denn wenn Sie sich klug anstellen, macht die Arbeit „keine Arbeit, kein Stress und keine Mühe“, sondern und vor allem nur noch „Spaß und Freude“.
Vor allem, wenn Sie lernen, den Großteil der Arbeit zu automatisieren, was dank Internet-Marketing immer einfacher wird. Heute können Sie unbesorgt massiv Werbung machen – Ihre Automatismen sorgen dafür, dass Sie auch massenweise Kunden zufriedenen Kunden machen können.

So. Das war die Misserfolgsstory. Genug davon.

Jetzt erzähle ich Ihnen eine unglaubliche Erfolgsgeschichte.
Diese Erfolgsgeschichte ist die Geschichte eines Geschäftsmannes, der nicht nur Milliarden umsetzt, sondern als er mit seiner zündenden Idee seine Erfolgsgeschichte begann, unser aller Leben veränderte, verbesserte und verschönerte. Die Geschichte dauert bis Heute noch an und diese Erfolgstory wird noch lange nicht aufhören.
Außerdem tragen Sie und Ich bestimmt ganz oft zu seiner Erfolgsgeschichte bei. Jetzt denken Sie vielleicht, “Welche Geschichte könnte das denn sein zu der ich manchmal meinen Beitrag leiste?”
Schauen Sie sich mal in Ihrer Wohnung, in ihrer Küche, in ihrem Wohn- oder Schlafzimmer, im Flur oder in ihrem Badezimmer um. Ich könnte wetten, dass in ihrer Wohnung, wenn nicht ein Teil, wenn nicht mehrere Teile, wenn nicht sogar die gesamte Einrichtung aus dem Hause IKEA stammt!?
Genau, ich will Ihnen die immer noch andauernde Erfolgsstory vom IKEA-Gründer Ingvar Kamprad erzählen.
Der damals 17 Jahre junge Kamprad hatte anfänglich in seinem kleinen Laden eigentlich überhaupt keine Möbel, sondern, wie Sie bei Wikipedia nachlesen können:
Zunächst verkaufte die Firma diverse Konsumgüter, darunter Kugelschreiber, Brieftaschen, Bilderrahmen, Tischdecken, Uhren, Streichhölzer, Schmuck und Nylonstrümpfe.
1947 begann Kamprad auch Möbel per Versand zu verkaufen, besonders an die Bauern der historischen Provinz Småland. So konnte er die Kosten vom Hersteller bis zum Kunden niedrig halten.
1951 erschien der erste IKEA-Katalog. Das Geschäft konzentrierte sich nun nur noch auf Möbel. In IKEA-Katalogen wurden bald Möbel nicht nur als einzelne Objekte, sondern als Teil eines gesamten, fertig eingerichteten Zimmers abgebildet. Diese Darstellungen waren zur damaligen Zeit ungewöhnlich. Die Kataloge wurden zum Bindeglied zu den Kunden und zum wichtigsten Marketinginstrument des Unternehmens.
Ich will Ihnen hier keines falls eine Geschichte auftischen, die Sie auch bei Wikipedia nachlesen können.
Denn was Sie in der Historie bei Wikipedia über IKEA nicht finden und nachlesen können, ist der Grund für diesen immensen Erfolg vom IKEA-Gründer Ingvar Kamprad. Und sagen wir mal, der „technische Grund und sein Geistesblitz“ für seinen Erfolg – die oben erwähnte „zündende Idee“.
Ich erinnere mich in einem Interview gelesen zu haben, wie Kamprad selbst diesen Grund bezeichnete – „flache Packete“.
Das Problem für jeden Möbelhersteller sind die hohen und ineffizienten Herstellungs- und Transportkosten, die mit dem Wesen dieses Produkt, nämlich Möbel wie Tische, Schränke, Couchs und Stühlen verbunden sind. Als Kamprad aber die Idee mit den „flachen Paketen“ kam, die der Kunde selbst abholen und selber Zuhause aufbauen kann, begann der unaufhaltsame Aufstieg der Firma IKEA, die sich von nun an 1. In der Arbeitsweise, 2. Produktionskosten, 3. Preis und 4. Lieferung von seinen Konkurrenten unterschied, die genau die gleichen Produkte herstellten und lieferten wie die Firma IKEA, nämlich Möbel, aber ineffizient und weit aus kostspieliger arbeiteten.
Wie kam das also, dass einzig und allein aus IKEA ein multinationaler Konzern wurde und keine andere Firma der Welt annähernd nur daran denken kann, IKEA in dieser Hinsicht das Wasser zu reichen?
Ganz einfach. Sie haben ihre „zündende Idee“ mit der KLÜGESTEN ARBEITSWEISE der Welt verbunden: Dem Schritt zur AUTOMATISIERUNG.
Ich erzähle Ihnen nichts Neues wenn ich Ihnen sage „automatisieren Sie alle möglichen Arbeitsprozesse in ihrem Business, die Sie nur automatisieren können“. Dank Internet ist dieser Schritt Heute einfacher den je.

Übrigens auch das können Sie über IKEA bei Wikipedia nachlesen: Nämlich wie die Automatisierung begann.
In den 1970er Jahren propagierte IKEA die Möbel als Modeartikel und Verbrauchsgegenstand („Benutze es und wirf es weg“). Möbel sollten nicht mehr über Generationen verwendet werden, wie damals noch üblich. IKEA erarbeitete sich ein Image, das für moderne ästhetische Wohnkultur steht. Doch mit mangelnder Qualität setzte IKEA seinen Ruf aufs Spiel. Daraufhin wurde begonnen, die Produktion stärker zu automatisieren und damit die Qualität sowie die inhaltliche Vollständigkeit der Möbelpackungen (oft fehlten Einzelteile wie Schrauben) zu verbessern.
Ich möchte Hier nicht behaupten, dass bei IKEA alles gut und heilig ist. Auch das können Sie hier unter – Kritik – nachlesen.
Was ich aber sagen will ist: Was können wir von den Großen, von den Erfolgreichen und vor allem aus ihrer Geschichte und aus ihrer Arbeitsweise lernen und für uns verwenden? Was können wir verbessern? Und zwar in unserm Unternehmen!
IKEA automatisiert heute alles. Wann fangen Sie mit der Automatisierung Ihres Geschäftes an?
Sie erinnern sich ja noch an die oben erzählte Misserfolgsstory oder? An dem Restaurantbesitzer, der Angst vor mehr Kundschaft hatte, weil er dachte, sein Personal würde den Ansturm der Bestellungen und der Arbeitsaufwand nicht Herr werden.
Durch jedes IKEA-Haus gehen pro Tag, ich wiederhole pro Tag 10 – 20 Tausend Kunden durch.
Haben Sie jemals gesehen, dass das IKEA Konzern sagen würde „Oh nein, bloß nicht mehr Kunden und bloß keine Bestellungen mehr, wir wollen unser Personal nicht verheizen“? Nein. Niemals. Im Gegenteil. Sie werben geradezu mit allen Mitteln um mehr Kunden. Sie wollen mehr Umsatz machen und sie können auch mehr Umsatz machen, weil Sie intelligente Systeme aufsetzen, die Ihnen die Arbeit abnehmen. Weil sie alles was nur geht automatisieren.

Wann fangen Sie damit an?
„Erfolg geht auch anders“
Ihr Heiko Häusler

P.S. Zum Thema “die totale Automatisierung” gibt’s ab dem 19.11. hier sehr spannende Videos. Und eine Woche später natürlich auch ein Angebot. 😉

6 Kommentare zu „Zwei Geschichten – eine über Mißerfolg und eine über Erfolg…“

  1. Jens Donhauser (Aktionär)

    Hallo Heiko,
    sehr gute Geschichten. Bin seit 1989 selbständig. Erstes Business habe ich 5 Jahre aufgebaut und dann (gut) verkauft. Verkaufsgrund: Ich war überfordert, weil ich nicht weiß und wußte, wie man richtig deligiert und koordiniert. Mein jetziges Business seit 1996 habe ich mit dem Vorsatz begonnen: Bloß nicht wieder größer werden, sonst schaffst Du es wieder nicht. Ergebnis da Stillstand=Rückschritt: jetziges Business nicht mehr kostendeckend. Meine neues geplantes Business mochte ich professioneller angehen, angefangen mit einem guten Internetauftritt, sprich Homepage. Bin ich bei Euch auch richtig für den richtigen Start von Kleinbetrieben oder passen Eure Produkte eher nur für Mittelstandsbetriebe?

    Gruß
    TSS Jens Donhauser

  2. Hallo Heiko,
    Kamprad ist nicht nur ein ausgefuchster Fuchs, er hat auch den Verkauf in den Häusern perfektioniert.
    Vordergründig ein blau-gelbes, familienfreundliches und symphatisches Möbelhaus mit Artikeln, die preiswürdig sind und den zeitgeist treffen, AAABER: hinter den Kulissen läuft eine derart perfekte, ständige geölte Verkaufsmaschine im Hintergrund, wie sie nur wenige andere Firmen betreiben.
    Neben den guten Ideen (flache pakete, alles selbst herstellen, usw) ist die Perfektion im Verkauf m.E. der tragende Faktor für diesen unglaubliche Erfolg.
    Auch hier kann man sich noch extrem viel abgucken.

    Mein Tipp für den Restaurantinhaber: Zuhause bleiben, damit er nicht mit ansehen muß, wie seine Mitarbeiterinnen evtl. zeitweise an ihre Belastungsgrenzen kommen, und er sich dann unnötig Sorgen um deren Wohlergehen machen müßte.
    (mehr Kunden heißt doch eigentlich auch mehr Trinkgeld, und einen sicheren Arbeitsplatz für die Angestellten,oder ?)
    Ist halt immer eine Frage der Sichtweise….

  3. Die erste Geschichte hat mir sehr gut gefallen, weil ich denke, dass sie sehr viele Menschen mehr berührt als wir uns alle gemeinhin vorstellen können.

    IKEA ist ein hochperfektionierter Verkaufsriese, sonst würde er nicht so gut dastehen.

  4. Bitte nicht stören!

    Mir ist mal folgende Situation passiert:

    Ich wollte eine neue Wohnung mieten, ich ging zu Wobera und war
    dann bein einer „Dame“ ,die fragte mich , was ich denn berufliche mache? Ich sagte „arbeitlos“ und wollte natürlich die Frau mal testen, was ich nicht sagte, war, das ich nebenbei Geld verdiene, aber egal.

    Und dann kam der berühmte Spruch:“ Ja, dann muß ich meine Akten wälzen“ Sie sagte das in einem so lustlosen Ton, das ich nur nur „Und Tschüss“ sagte, stellen Sie sich vor, Sie würden eine Reklamation dort geben, weil in IHrer Wohnung was kaputt ist, mit SIcherheit würde diese Sekretärin auch sagen, durch die Blume:“ Ich habe kein Bock, aber dein Geld will ich haben?, versteht ihr jetzt, was ich meine?

  5. Ein gutes Beispiel für „innere Einstellung“ – wir alle kennen wohl solche Verkaufsverhinderer, die sich vom Kunden gestört fühlen. Ich nenne diese Typen gern Ladenhüter – im Sinne von Warenbewacher, damit ja niemand Umsatz im Geschäft läßt 😉

    Wenn wir als Kunden das Gefühl haben, hier sind wir gut aufgehoben, dann sitzt das Geld auch locker. Jedes Unternehmen, egal welcher Größe, tut gut daran, seine Prozesse so zu gestalten, dass der Kunden den maximalen Mehrwert erzielt. Wenn wir es lernen, den Kunden als Menschen wahr zu nehmen und ihm wirklich helfen wollen, dann steht dem Erfolg im eigenen Geschäft nichts mehr im Weg – außer vielleicht solche Programmierungen, wie Jens sie ansprach.

    Deshalb wünsche ich Euch allen: viel Freude beim täglichen Umgang mit den Kunden – lasst es „menscheln“!

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